Mami, du bist die beste Mama der Welt

 

Wer wünscht sich das nicht - "die beste Mama der Welt" zu sein. Es gibt für mich kein schöneres Muttertagsgeschenk, als ein selbst gemaltes Bild, gepflügte Wiesenblumen und eine feste Umarmung. Aber trotzdem kommen bei mir immer wieder Selbstzweifel auf. Nehme ich mir genügend Zeit für meine Kinder?Bin ich an ihnen wirklich dran und weiß, was sie aktuell bewegt? Höre ich genau zu? Was macht die beste Mama der Welt aus? Die beste Geburtstagstorte? Das perfekt geputzte Haus? Der perfekt gefüllte Kühlschrank? Vor allem eines, bedingungslose Liebe und echte Freude im Umgang mit seinen Liebsten. Das ist nicht immer so einfach, vor allem, wenn man berufstätig ist und glaubt, alles schaffen zu müssen an einem Tag.

 

Es muss nicht alles perfekt sein. Das ist der Anspruch, den wir uns selbst auferlegen. Der Perfektionismus ist meiner Meinung nach eines der größten Stressparameter überhaupt. Allerdings selbst auferlegt - von uns. Der Haushalt kann ruhig einmal liegen bleiben, wenn die Kids beschäftigt sind. In Ruhe eine Zeitschrift lesen, laut Musik hören oder die beste Freundin anrufen. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Zeit bewusst für schöne Momente nutzen, ohne schlechtes Gewissen und dabei wieder sich selber spürenAm  Ende des Tages zählt nur eines. Ist die Mami zufrieden, spüren das die Kinder, der Partner und das Umfeld. Eine entspannte Mama strahlt Ruhe und Geborgenheit aus. Auch der Job fällt leichter, wenn die  Seele in der Balance ist. Man ist belastbarer.

 

"Das neue Perfekt ist Gelassenheit." Leichter gesagt, als getan höre ich die Stimmen im Hintergrund. Ganz genau! Hier meine 10 Schritte zu mehr Zufriedenheit, einfach in der Umsetzung:

1.       Persönliche Werte erkennen

Hier geht es um die Frage: Passt mein Leben zu mir? Diese Übung hilft: Notiere alles, was dir wichtig ist, und ordne sie nach Prioritäten. Die obersten fünf Dinge sind deine Hauptwerte und bestimmen dein Glücksgefühl. Sind sie im Lot, ist alles gut. Wenn nicht, ist es Zeit für Veränderungen, sonst entstehen ein Wertemangel, der unzufrieden macht.

 

2.       Persönliche Bestandsaufnahme 

Das Leben ist ganz okay, aber irgendwo drückt der Schuh? Die Folge ist Unzufriedenheit. Finde heraus, in welchen Lebensbereichen es nicht rund läuft: Job, Kinder, Partnerschaft, Finanzen, Gesundheit oder soziale Kontakte? Definiere den Ist-Zustand und dein Ziel: Ist die Diskrepanz groß, ist Handeln angesagt. Schon kleinste Veränderungen können viel bewirken. Zum Beispiel: Statt eine Diät zu machen, einfach zwei, drei Dinge wie Butter, süße Säfte oder Nudeln weglassen. Oder: du wünschst dir mehr Zeit mit deinem Partner? „Verabredet“ einen fixen Tag im Monat. Stelle dir bewusst die Frage: "was muss passieren, dass es mir in diesem Lebensbereich besser geht?" Und entsprechend handeln.

 

3.       Hilfe annehmen

„Das schaffe ich schon, nur nicht lästig sein“ – diese Gedanken haben Frauen leider sehr oft. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sein Umfeld um Unterstützung zu bitten. Es schafft nicht nur enorme Erleichterung, sondern ist immer ein Geben und Nehmen, das beiden Seiten guttut. Baue dir ein Netzwerk aus mindestens fünf Menschen auf, die dir zur Seite stehen. Das kann auch eine ältere Nachbarin sein, die viel Zeit hat, und gerne mal auf die Kleinen schaut.

 

4. Du bist keine Rabenmutter, weil du arbeitest
Vor allem dann ist "Qualitätszeit" angesagt. Wenn du zu Hause bist, wenn möglich zu 100%. Und falls Emails gecheckt werden müssen, dann unsichtbar. Auch Bildersprache hilft: "Wenn wir in Urlaub fahren wollen, dann muss ich Geld verdienen". Bei Stress im Job authentisch sein. "Mich stresst meine Arbeit", das verstehen sie (je nach Alter) und wissen, es hat nichts mit ihnen zu tun.

 

5.       Keep cool – Mut zur Lücke

Lieber gelassen als perfekt - wenn die Mami gechillt ist, tut das der ganzen Familie gut. Nehme aus selbstproduzierten Stress den Druck raus, denn meist sind es die eigenen Ansprüche, denen man hinterherjagt: Fertigpackung statt Bio-Muffins, saubere Klamotten wieder in den Schrank statt in die Waschmaschine. Trinke in Ruhe einen Kaffee oder höre laute Musik, wenn die Kinder das Haus verlassen haben. Der Haushalt kann warten und die Devise sollte sein: Minimaler Einsatz mit maximalem Ergebnis.

 

6.       Ärztechecks – Termine fixieren

Fixiere alle wichtigen und planbaren Arzttermine. Damit kannst du einen großen Bereich innerlich abhaken – das bringt Wohlbefinden, Sicherheit und ein gutes Verantwortungsgefühl.

 

 7.       Zeitmanagement

Plane am Sonntagabend deine Woche im Details durch. Hast du einen Partner, dann besprecht ihr gemeinsam: Wer holt wann die Kinder ab etc. Das schafft Orientierung und Ruhe.

 

8.       Qualität im Leben (freie Zeit mit schönen Inhalten füllen)

Vernachlässige nicht deine Bedürfnisse! Meist haben wir nicht zu wenig Zeit, sondern navigieren planlos an unseren Zielen vorbei – vorausgesetzt wir haben überhaupt welche. Schreibe einzeln auf, welche Freizeitaktivitäten dich fröhlich stimmen. Ein kurzer Anruf bei deiner liebsten Freundin, einen guten Kaffee trinken und sich dazu in den Garten setzen, ein Kinobesuch usw. Und dann: Einfach machen!

 

9.       Schätze dich wert

Der wichtigste Mensch im Leben bist du, also behandele dich auch gut. Das sind bereits Kleinigkeiten wie den Kaffee aus einer schöner Porzellantasse zu trinken, gepflegt das Haus zu verlassen und sich Zeit nehmen für die eigenen Prioritäten.

 

10.       Soziales Netzwerk

Qualitätszeit schaffen mit seinen Lieblingsmenschen: Verliere deine Freunde im Alltagstrubel nicht aus den Augen. Auch karikative Einsätze, anderen Menschen zu helfen, tut der eigenen Seele gut.

Du musst ja nicht gleich alle Schritte auf einmal beherzigen. Step by Step. Nehme dir zwei bis drei dieser Schritte vor und du wirst sehen, welche positive Wirkung sie haben. Brauchst du Hilfe? Auf meiner Homepage findest du die besten Selbstcoachingtools, die dich bei der Umsetzung unterstützen. Oder schreibe mir eine email an: info@katharinahoferschillen.com.

 

Ich freue mich auf dich!

deine Katharina

 

 

 

 

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